Warum ist die DPSG hier gefordert?
Die DPSG hat im Bereich der Prävention sexualisierter Gewalt vielfältige Aufgaben aus vielfältigen Motiven. Es gilt einerseits sicherzustellen, dass Menschen, die Opfer für sexuelle Übergriffe suchen, in der DPSG keinen Platz finden. Hier gilt es gute Strategien zu entwickeln, um den Verband und seine Untergliederungen bestmöglich zu
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sichern, sodass es möglichst schwerfällt, dass diese Personen eine Funktion in der DPSG übernehmen können. Außerdem ist wichtig, dass Vorstände, Leiterinnen und Leiter wichtige Bezugspersonen für die Kinder, Jugendlichen und erwachsenen Mitglieder des Verbandes und damit Vorbilder und Ansprechpersonen sind. Es ist insbesondere wichtig, eine sogenannte „Kultur der Achtsamkeit“ aufzubauen. Achtsamkeit bedeutet dabei nicht, dass sich die Mitglieder gegenseitig überwachen sollen. Gemeint ist eine Kultur, in der schwierige Situationen der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen erkannt und thematisiert werden können und auch werden. Durch diese Achtsamkeit wird es Menschen mit der Absicht (sexuelle) Übergriffe durchzuführen deutlich erschwert, in die DPSG zu gelangen und sich zu etablieren. Weiterhin werden insbesondere die Kinder und Jugendlichen innerhalb der DPSG geschützt, da sie von einander und auch gemeinsam mit ihren Leitungskräften lernen, was es heißen kann, eigene Grenzen wahrzunehmen und selbstbewusst einzufordern, sich Hilfe zu holen und sich gegenseitig zu unterstützen. Ganz besonders wichtig sind hier Grenzverletzungen, bei denen bewusst oder oftmals unbewusst Grenzen durch andere Personen überschritten werden. Die eigenen Grenzen wahrzunehmen und zu kommunizieren, wenn sie überschritten wurden, Grenzen auch bei anderen Personen zu erkennen und zu wahren, Rückmeldungen anzunehmen, einen gemeinsamen Umgang auszuhandeln –all dies sind Bausteine in der Erziehung zu verantwortungsvollen, selbstbewussten und aufmerksamen Persönlichkeiten, bei deren Entwicklung die DPSG mitwirken möchte.